Gottesdienste

Einschulungsgottesdienst

Am 10. Oktober 2025 fand traditionsgemäß ein Einschulungsgottesdienst des neuen Jahrgang 5 statt. Mit viel Eifer hatten die 23 SchülerInnen des evangelische Religionskurses diesen mit Rollenspiel, Vorträgen und gemeinsamem Gesang einstudiert. Möge für alle das Thema des Gottesdienstes „(Ich bin) ein einmaliges Geschenk“ ein Wegbegleiter für die gesamte Schullaufbahn sein!

Einschulungsgottesdienst: Ansprache

Einschulungsgottesdienst Okt 2025

„Spuren der Hoffnung auf dem Weg – mit den Emmaus-Jüngern auf dem Weg“ Ostergottesdienst der Jahrgangsstufe 5 (22. 3. 2024)

Am Freitag vor den Osterferien fand in diesem Jahr ein (vorösterlicher) Gottesdienst für die Jahrgangsstufe 5 in der Marienkirche statt. Dieser wurde von der katholischen Religionsgruppe der Klassen 5b und c unter der Leitung von Frau Derjung und Herrn Hürtgen organsiert und gestaltet.

In diesem Gottesdienst machten wir uns gemeinsam mit Jesu Jüngern auf den Weg und begleiteten sie ein ganzes Stück lang.

In kürzester Zeit erlebten die Jünger Jesu Momente und Ereignisse, die sie nicht verkraften, begreifen und verstehen können. Zu Beginn der Karwoche (am Palmsonntag) wird Jesus bei seinem Einzug in Jerusalem wie ein König empfangen, nur wenigen Tage später nimmt Jesus im Kreise seiner Jünger von diesen Abschied und feiert das letzte Abendmahl. Wenige Stunden später wird er verraten, verleumdet, gefangen genommen, gefoltert, gequält und stirbt am Kreuz. Sie sind so traurig, müde, einsam und verlassen, dass sie keinen klaren Gedanken fassen können. In Jerusalem erinnert alles an diese schlimmen Momente. Der Schmerz und die Trauer werden einfach unerträglich. Sie können es nicht ertragen, auf die Sache Jesu angesprochen zu werden, sie fürchten sich und beschließen, Jerusalem zu verlassen, da ihre Hoffnungs- und Orientierungslosigkeit zu groß ist. Auf ihrem Weg begegnen die Jünger dem Auferstanden und lernen, dass alle Momente des Lebens einen Sinn haben und etwas Besonderes sind.

Oft fühlen auch wir uns durch Ereignisse, die wir nicht beeinflussen und verstehen können, wie gelähmt oder blind. Gerade in den Momenten, wenn wir nicht mehr weiterwissen, z.B. bei dem Verlust eines Freundes / einer Freundin, dem Tod eines geliebten Menschen, wenn Streit, Krankheit und Not vorherrschen oder in Situationen, in denen wir keine Hoffnung mehr haben und uns einfach traurig, einsam und allein fühlen, kommen in uns die Fragen auf: und jetzt? was bleibt? war es das jetzt?

In diesen Momenten brauchen wir Menschen, die sich mit uns auf den Weg machen, uns neuen Mut und neue Kraft geben, die uns das Gefühl geben, dass alles wieder gut werden kann. So begegnet Jesus auch den beiden Emmaus-Jüngern auf ihrem Weg. Er hilft ihnen, sich zu erinnern: an Gespräche, gemeinsam erlebte Momente, gut verbrachte Zeit, an seine Botschaft, sein Sein und Wirken, an das, was eben wichtig ist und tief im Herzen seinen Platz hat und ihn immer behalten wird. Er gibt ihnen in ihrer tiefen Verzweiflung neue Hoffnung, weil er bei ihnen ist und ihnen das Gefühl gibt, nicht alleine zu sein.

Wir alle können so ein Mensch für einen anderen sein, der anderen wieder Kraft und neue Zuversicht gibt. Wenn wir einfach dem anderen einmal etwas mehr zuhören, seine Situation zu verstehen versuchen, gemeinsam essen, singen, spielen, lernen, fröhlich sind, ohne auf den Schwächen des anderen herumzuhacken oder ständig gestresst auf die Uhr zu schauen, wenn wir gemeinsam weinen, trauern, traurig sind, über Erlebnisse – gute und schlechte – nachdenken und uns erinnern, wenn wir uns gegenseitig Mut machen, wenn es eben einmal nicht so gut klappt, wenn wir versuchen, Streit zu schlichten, wenn wir bewusst die Nöte und Ängste des anderen erkennen und ihn trösten, ihn einmal auf seinem Weg begleiten und seine Perspektive einnehmen.

Als Christen können wir sicher sein, dass Gott uns auf unserem Lebensweg begleiten wird. Auch wenn wir einmal auf dem Holzweg sind und Fehler machen, sichert Gott uns zu, dass er bei uns sein wird. Darauf dürfen wir hoffen und vertrauen. Zugleich dürfen wir darauf hoffen, dass der Tod nicht das Ende ist.

Zu Ostern feiern wir Jesu Auferstehung. Sie zeigt uns, dass Gott Ja zu unserem Sterben sagt, aber Nein zu unserem ewigen Tod. Darum ist Ostern ein Freudenfest. Das Leben beginnt von Neuem, wie die Kreisläufe der Natur, die Trostlosigkeit des kalten Winters weicht und die ersten Knospen und Frühlingsblüten sprießen. Frühlingserwachen, Auferstehen, neues Leben: Das Osterfest ist ein Fest der Hoffnung es Vertrauens, des Glaubens und der Liebe.

Wir wünschen allen Schülerinnen und Schülern sowie ihren Eltern und Familien den Mut für spannende Neuanfänge, Ideen für wichtige Veränderungen, Ausdauer für das Auf- und Ab des Alltags und gute Wegbegleiter. Osterfriede ist dort, wo nicht Zweifel, sondern Glaube, nicht Angst, sondern Hoffnung, nicht Streit, sondern Liebe unser Miteinander bestimmt.

Schöne Osterferien und gesegnete Ostertage!

Für die Fachschaften Religion

25. 3. 2024

Katja Derjung

Ostergottesdienst 2024
Ostergottesdienst 2024

Mitmachaktionen

Aktion „Weihnachtswunder“

Durch den tatkräftigen Einsatz des Kurses Evangelische Religion in der Jahrgangsstufe 7, insbesondere durch die Initiative von Isabelle Nohr und Jule Engler, konnten letzte Woche 360,00 € eingenommen werden, die direkt an WDR 2 – „Deutschland hilft“ – weitergeleitet wurden.

Das Geld ist der Erlös unseres Kuchen- und Basteleienverkaufs und der damit verbundenen Spendenaktion.

Ein großer Dank an alle, die mitgemacht und unterstützt haben!

Euer Kurs Evangelische Religion, Jahrgangsstufe 7 (und andere)

 

20. 12. 2024

Mitmachaktion zur Fastenzeit 2023
Immer wieder kommt ein neuer Frühling und wo Blumen blühen, lächelt die Welt

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

liebe Schülerinnen und Schüler,

nach den jecken Karnevalstagen beginnt mit dem Aschermittwoch für Christen die vierzigtägige Fastenzeit und die Vorbereitung auf das Osterfest, das Fest der Auferstehung Christi. In dieser Zeit sollen sich Christen durch Enthaltsamkeit neu besinnen, Buße tun und die Nähe zu Gott suchen bzw. diese erfahren. Es gibt heute keine einheitlichen Regeln für diese Zeit, aber dennoch soll es eine Zeit des Zur-Ruhe-Kommens und der Besinnung sein. Auch in der Natur können wir Entwicklungen (die Auferstehung) beobachten: das kalte, nasse Grau-in-Grau verschwindet langsam und weicht einem zarten Grün und den ersten wärmenden Sonnenstrahlen, da die Natur im Frühling erblüht.

Auch wir möchten die Zeit bis Ostern auf eine besondere Art und Weise nutzen und das GAW sprichwörtlich aufblühen lassen. In den kommenden Wochen sollen im Schulgebäude immer mehr Blumen in allen Variationen angebracht werden. In deren Blütenblättern sollen unter anderem auch z.B. gute Vorsätze für die jeweilige Woche, die ihr euch gerne zu Herzen nehmen dürft, Impulse für euch selbst, z.B. für eure Mitmenschen oder auch für unsere Umwelt oder Gemaltes, Fotografiertes, Gebasteltes, kleine Erlebnisberichte von einer Fastenaktion, die ihr alleine, als Gruppe oder als Klasse / Kurs durchgeführt habt, gesammelt werden. Wir möchten euch und Sie dazu einladen, aktiv an dieser Aktion teilzunehmen.

Wir wünschen euch und Ihnen nun einen guten Start in die Fastenzeit, eine Zeit des In-Sich-Hineinhörens, des Hinschauens, des Zuhörens, des Aufmerksam-Seins gegenüber sich selbst, gegenüber anderen und gegenüber unserer schönen, frühlingshaft erblühenden Welt und eine gute Zeit bis zu den Osterferien.

Vielen Dank im Voraus an alle, die an dieser Aktion mitwirken! Wir hoffen auf eine rege Teilnahme!

Die Fastenaktion im Detail

Frühlingshafte Grüße

Für die Fachschaften Kath. und Evangel. Religionslehre

Katja Derjung

6. 3. 2023

Tage der Achtsamkeit

Tage der Achtsamkeit und Orientierung
Projekttage der Jahrgangsstufe EF

„Achtsamkeit ist das bewusste Wahrnehmen des Augenblicks – ohne Urteil, mit offenem Herzen.“ (Jon Kabat-Zinn)

Am 08. und 09. Juli 2025 fanden die Tage der Achtsamkeit und Orientierung erstmalig in Form von zwei Projekttagen unter dem Leitthema „Achtsamer Umgang mit mir, meinem Gegenüber und der Umwelt“ für die Jahrgangsstufe EF statt.

Was bedeutet eigentlich Achtsamkeit?

Achtsamkeit ist die bewusste, wertfreie Wahrnehmung des gegenwärtigen Moments. Sie bedeutet, mit voller Aufmerksamkeit bei dem zu sein, was gerade geschieht – in uns selbst, in der Begegnung mit anderen und in der Welt um uns herum.

Für mich selbst bedeutet Achtsamkeit, auf meine Gedanken, Gefühle und Bedürfnisse zu achten, ohne sie sofort zu bewerten. Sie hilft, Stress zu reduzieren, Klarheit zu gewinnen und mit sich selbst in Kontakt zu bleiben.
Für mein Gegenüber heißt Achtsamkeit, anderen mit Respekt, Offenheit und Empathie zu begegnen – zuzuhören, ohne zu urteilen, und Raum für echte Begegnung zu schaffen.
Für die Umwelt bedeutet Achtsamkeit, die Natur und unsere Ressourcen bewusst wahrzunehmen und verantwortungsvoll mit ihnen umzugehen – im Kleinen wie im Großen.
Achtsamkeit ist keine Technik, sondern eine Haltung, die im Alltag spürbare Wirkung entfalten kann: Sie stärkt die Konzentration, fördert das soziale Miteinander und unterstützt eine nachhaltige Lebensweise.

In einer zunehmend schnelllebigen und komplexen Welt ist es wichtiger denn je, innezuhalten, sich selbst bewusst wahrzunehmen und achtsam mit anderen sowie unserer Umwelt umzugehen. Genau hier setzten die Projekttage an: Mit vielfältigen Impulsen, praktischen Übungen und Raum für Reflexion konnten die Schülerinnen und Schüler neue Perspektiven auf sich selbst und ihr Umfeld gewinnen.

Zentraler Bestandteil der Projekttage waren die drei großen Daseinsfragen:

  • „Woher komme ich?“ – Vergangenheit
  • „Wer bin ich?“ – Gegenwart
  • „Wohin gehe ich / Wer werde ich sein?“ – Zukunft

Diese Fragen bildeten den roten Faden durch die verschiedenen Angebote und luden zur persönlichen Auseinandersetzung mit der eigenen Biografie, Identität und Zukunftsvision ein.

Aktivitäten während der Projekttage

Unter der Leitung von Frau Rosenbaum und Frau Derjung wurden vielfältige Aktivitäten durchgeführt, darunter: Yoga, Traumreisen, Künstlerische Achtsamkeitsübungen, Kurzmeditationen und weitere kreative und meditative Formate, die Achtsamkeit auf unterschiedlichen Ebenen erfahrbar machten.

Ein herzlicher Dank gilt Herrn Hürtgen für seine tatkräftige Unterstützung sowie dem Förderverein, der das Projekt großzügig unterstützt hat.

Diese Tage haben gezeigt, wie wertvoll es ist, sich Zeit für Achtsamkeit zu nehmen – nicht nur im schulischen Kontext, sondern auch für das Leben darüber hinaus.

Was nehmen wir mit?

Alle Schüler*innen, Lehrer*innen, Eltern sollten daran arbeiten, eine Kultur der Achtsamkeit und Wertschätzung zu leben – im Klassenzimmer, auf dem Schulhof und darüber hinaus. Jeder Mensch ist einzigartig und verdient Respekt, unabhängig von Noten, Leistungsdruck oder äußeren Erwartungen.

Achtsamkeit bedeutet, sich selbst mit Freundlichkeit zu begegnen, anderen mit Offenheit und Mitgefühl zu begegnen und unsere Umwelt mit Verantwortung zu behandeln. Wenn wir lernen, uns selbst und andere wirklich wahrzunehmen, entsteht ein Raum, in dem jeder wachsen und sich entfalten kann.

Lasst uns diesen Raum gemeinsam gestalten – mit Herz, mit Respekt und mit Achtsamkeit.

Für die Fachschaft Religion Katja Derjung und Stefanie Rosenbaum

10. 7. 2025

365 Wege zum Dir und Mir – Tage der Achtsamkeit und Orientierung

Am 26. und 27. Januar 2023 fanden sich einige Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen EF, Q1 und Q2 gemeinsam mit Frau Rosenbaum, Frau Derjung und den beiden Schulseelsorgern Herrn Hürtgen und Herrn Kruse in der Marienkirche ein. Die kunterbunte Gruppe bereicherte das Projekt durch viele eigene, individuelle Talente und Initiativen, die scheinbar keine Grenzen kannten. So wurde das Motto vielfältig umgesetzt und für die einzelnen Schülerinnen und Schüler ergaben sich unterschiedliche Wege und Optionen der Orientierung und des achtsamen Umgangs mit sich selbst und anderen. Dabei stellte sich heraus, dass es nicht wichtig ist, welchen Weg wir gehen, denn jeder Weg und jeder Tag ist es wert, dass wir ihn gemeinsam leben, für uns und andere kämpfen, uns begegnen und feiern. Grundsätzlich orientierten wir uns thematisch an den Aspekten der Vergangenheit – Gegenwart und Zukunft. Im Sinne des Prinzips des Achtsamseins wurde jedoch auch fokussiert, was in diesem Moment, im Jetzt und Hier relevant, wichtig und für jeden einzelnen bedeutsam ist. Einige Schülerinnen und Schüler schilderten ihre Erlebnisse wie folgt:

Musikalisches Angebot / Gebet

Bei den Tagen der Achtsamkeit haben wir uns für das musikalische Angebot entschieden. Dabei ging es darum, mit drei bis fünf Leuten in einem Raum zu worshippen. Das bedeutet, die Musik für sich sprechen zu lassen und gemeinsam miteinander seine Gefühle und Gedanken in der Musik zu verarbeiten. Dabei hat mir besonders gut gefallen, dass mir ein Weg gezeigt wurde, seinen Gedanken auf eine eher untypische Art und Weise freien Lauf zu lassen. Auch der Kreativität war hier keine Grenzen gesetzt, da wir die Möglichkeit hatten, viele verschiedene Instrumente auszuprobieren.

Einige von uns haben auch an einem Taizé Gebet teilgenommen und eine andere Form des Betens und Gesangs kennen gelernt!

Es war eine sehr interessante Erfahrung und hat viel Spaß gemacht.

City Bound und Annakirche

Bei diesem Angebot konnte man wandern und eine Stadt Rallye machen, um andere Orte der Stadt zu erkunden. Unsere Gruppe ist Annakirche gewandert, um dort bis zur höchsten Spitze auf den Glockenturm zu gelangen. Auf dem Weg dorthin, sind wir über alle Stufen und Leitern, vorbei an den Glocken der Kirche, geklettert, bis wir etwas außer Puste zur Spitze gelangten. Es war sehr interessant sich den Turm anzusehen, insbesondere die Aussicht was beeindruckend und man konnte die Wanderung definitiv genießen. Auf der Spitze sah man ganz Düren und man erkannte, wie klein seine Probleme von dort oben erscheinen. Man konnte viel nachdenken, und mit anderen darüber reden. Dies hat allen sehr geholfen! Ein Gefühl von Leichtigkeit überkam uns und wir genossen einfach den Moment. Im Alltag ist man oft zu unmotiviert, um sich an der frische Luft zu bewegen, man hat viel Stress, insbesondere aus diesen Gründen tat der Action Bound allen sehr gut. Wir hatten jedoch auch sehr lustige Momente. Bei der Stadt Rallye, bekamen alle verschiedene Aufgaben, wie zum Beispiel, das beste Outfit für ein Bewerbungsgespräch zu suchen. Wir hatten viel Spaß jemanden aus unserer Gruppe einzukleiden und hatten viele lustige Augenblicke. Wir hatten viel Spaß und ich würde jeder Zeit wieder an diesem Erlebnis teilnehmen.

Künstlerisch-Kreatives Angebot

Wir haben uns während den Tagen der Achtsamkeit mit dem künstlerischen Workshop befasst. Dabei haben wir einige Achtsamkeits- und Meditationsübungen durchgeführt und eine „Lebenskarte“ ausgewählt und dazu etwas gestaltet. Thematisch beschäftigten wir uns mit unserer Identität – wie wir waren, was uns derzeit ausmacht und wie wir uns in unserer Zukunft vorstellen. Unsere Karten beinhalteten die Themen „Ich kann mein inneres Kind heilen“ (Nina) und „Ich begebe mich in die Nähe von Leuten, die mir guttun“ (Felix). Es gab viele verschiedene Möglichkeiten sich künstlerisch auszuleben, man konnte also nicht nur zeichnen, man konnte mit Krepp- und Tonpapier basteln oder Acryl, Aquarell- und Wasserfarben arbeiten und Steine bemalen. Es gab auch die Möglichkeit Gipsabdrücke anzufertigen und diese kreativ zu gestalten. Es gab genug Material und Leinwände. Wir haben uns allerdings mit dem Zeichnen beschäftigt. Während andere ein Kunstwerk pro Tag angefangen haben, hat Nina beide Tage an einem Bild gearbeitet und konnte es auch leider nicht rechtzeitig beenden. Trotzdem war es ein schönes Erlebnis mit genügend kreativen Möglichkeiten. Alles in Allem können wir euch die Tage der Achtsamkeit voll und ganz empfehlen!

City Bound und Activity (Teil II)

Als alternatives Erlebnis zur spirituellen Weiterbildung stand uns in der Marienkirche ein action bound zur Auswahl, bei dem wir coole und abwechslungsreiche Aufgaben zu bewältigen hatten. Unter anderem mussten wir unserer Kreativität freien Lauf lassen und für einen Business-men ein Out?t zusammenstellen, indem wir alltäglich zur Arbeit, zu einem Meeting oder auch zu einer Feier der Firma kommen würden. Ich war das Versuchskaninchen und stand nach wenigen Minuten mit Anzug und Krawatte auf der Matte und ?ng an den Catwalk zu laufen. Die Zeit verging wirklich schnell, da wir viel zusammen gelacht haben und so viele Ideen hatten, die wir zusammen umsetzen wollten. Es gab aber auch Aufgaben, die auf einer informativeren Ebene lagen, zum Bespiel hatte eine Gruppe die Aufgabe, sich bei Rewe mit Preisen und Produktqualität auseinanderzusetzen, um sich einmal bewusst zu werden, was im täglichen Leben denn alles eine Rolle spielt. Für die restlichen Aufgaben war oftmals ein Verlassen der Komfortzone nötig, da man sich mit den Menschen in Düren auseinandersetzen sollte und sich mit ihnen über ihre Jobs unterhalten, Sel?es mit ihnen machen oder einmal für 15 Minuten in ihrem Betrieb versuchen sollte mitzuhelfen. Die Aufgaben waren sehr divers, aber jede hatte auf ihre Weise ihren Charme, und hat Freude gebracht sie mit deinen Freunden zu bewältigen.

Sportliches Angebot

Ich habe mich für das sportliche Angebot entschieden. Es wurde eine große Auswahl an sportlichen Aktivitäten angeboten, die eine regenerative Auszeit vom Alltag ermöglichen können. Ich fand es spannend, neue Dinge auszuprobieren, die ich vorher noch nicht für mich entdeckt hatte. So nahm ich an Yogaeinheiten und Übungen zur progressiven Muskelrelaxation teil. Diese haben wir im Kirchenraum der Marienkirche durchgeführt, was für eine besondere Spiritualität sorgte. Des Weiteren bestanden noch Angebote: Walken zu gehen oder einfach Spaziergänge in der Natur (an der Dürener Rur) durchzuführen. Ich bin froh über die bereichernde Erfahrung und mich darauf eingelassen zu haben. Besonders gut gefallen hat mir, dass wir uns individuell verschiedene und vielfältige Angebote aussuchen konnten.

Gemeinschaft leben – Spielen – Singen

Viele von uns nutzten auch einfach einmal die Zeit, Gemeinschaft zu leben: anregende Gespräche, fernab von Schule, Stress und To-Do-Listen zu führen oder miteinander Gesellschaftsspiele zu spielen; einen besondere Form der Achtsamkeit, denn man muss genau auf die anderen achten, Reaktionen beobachten, abwarten, Regeln der Gemeinschaft einhalten, den anderen wert schätzen. Andere nutzten den Kirchenraum, die Empore und die Orgel und sangen gemeinsam.

Vielen Dank an alle, die diese beiden Tage zu einem unvergesslichen Erlebnis werden ließen!

Für die Fachschaften Religion

Katja Derjung

10. 2. 2023

Taizé Fahrt

Das Bistum Aachen bietet in diesem Jahr eine Fahrt nach Taizé an. Dieses Angebot richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 16 bis 29 Jahren.

Die Fahrt findet in der zweiten Woche der Osterferien statt (18. April 22 bis 24. April 22).

Taizé ist ein kleiner Ort im Osten Frankreichs. Die ökumenische Ordensgemeinschaft von Taizé gilt als Symbol der Versöhnung zwischen Menschen aller Nationalitäten und Konfessionen. Der kleine französische Ort Taizé wurde zum Treffpunkt für Jugendliche aus der ganzen Welt. Schwerpunkt der Arbeit des Ordens ist neben der Ökumene die Solidarität mit den Armen und Rechtlosen. Jugendliche und junge Erwachsene nutzen die Zeit, um Menschen verschiedener Nationalitäten kennen zu lernen und mit ihnen gemeinsam verschiedene Aktivitäten zu erleben. Zudem ist es aber auch ein Ort, an dem man Kraft tanken, Mut fassen, die eigenen Talente erkennen und achtsame Stunden verbringen kann.

Schülerinnen und Schüler, die Interesse an der Teilnahme an dieser Fahrt haben, finden alle Kontaktdaten und nähere Informationen im oben eingestellten Flyer.

Ich wünsche allen TeilnehmerInnen eine angenehme Fahrt, viel Freude und eine ereignisreiche Zeit!

Bleibt gesund!

Für die Fachschaft Religion

Katja Derjung

Exkursionen

Exkursion ins Hospiz

„Was für die Raupe das Ende der Welt ist, ist für den Rest der Welt ein Schmetterling!“ (Laotse)
Am 7. und 14. Januar fand für die Schülerinnen und Schüler des Katholischen Religionskurses der Jahrgangsstufe 10 von Frau Derjung im Rahmen der Unterrichtsreihe „Umgang mit Tod, Trauer und Vorstellungen vom Leben nach dem Tod“ eine Exkursion ins Hospiz nach Lendersdorf statt.

Die Konfrontation mit Tod und Trauer stellt für die meisten von uns ein hochsensibles Thema dar. Die Begegnung mit dem Unbekannten und dem Ungewissen ruft oft unwillkürlich Ängste, Beklemmungen und Befürchtungen hervor.

Mutig und interessiert durften die Schülerinnen und Schüler Fragen an die Mitarbeiterinnen des Hospizes richten und auch ihre Ängste und Gefühle kommunizieren. Die Mitarbeiterinnen begegneten den TeilnehmerInnen nicht nur freundlich, sondern auch sehr offen, fachkompetent und authentisch und erzählten und erläuterten lebhaft, was bei der Arbeit in einem Hospiz wichtig ist, warum sie sich für diese Arbeit entschieden haben und welchen Herausforderungen und Anforderungen sie sich jeden Tag stellen. So erhielten die Schülerinnen und Schüler neben den Informationen über die Arbeit im Hospiz, über die Betreuung der Gäste (so werden die „Patienten“ im Hospiz genannt), über die Rahmenbedingungen und die Finanzierung der Institution, auch Einblicke in den Alltag im Hospiz und realisierten auch unter rechtlicher, ethischer und psychologischer Perspektive die Bedeutung der Thematik.

Besonders beeindruckend war für die Schülerinnen und Schüler die Atmosphäre, die sie während eines Rundgangs durch die Räumlichkeiten des Hospizes erfahren konnten (z.B. lichterfüllte Räume, angenehme Gerüche, kreative, liebevolle Gestaltungen der Flure, verschiedene Rückzugsmöglichkeiten, wie z.B. im Raum der Stille, vor dem großen Aquarium) und dass der würdevolle Prozess des Sterbens auch mit letzten Wünschen einhergeht, um deren Erfüllung sich stets bemüht wird (z.B. ein letzter Besuch am Meer, o.Ä.).

Die Schülerinnen und Schüler reflektierten über die Bedeutung des Lebens und des Sterbens Sie wurden sich darüber bewusst, dass der Tod zum Leben gehört und Leben, Tod und Sterben häufig ganz nah beieinander liegen. Die Mitarbeiterinnen beschrieben die Arbeit, das Leben und das Sterben im Hospiz als farbenfroh, vielseitig und facettenreich, wie das Leben selbst, was es auch ermögliche, neben tiefgründigen Gesprächen herzhaft zu lachen und zu feiern. So antworteten sie auch auf die Frage, ob der Tod eine bestimmte Farbe habe mit der Antwort: „bunt so wie die Farben des Regenbogens, die gemischt wieder schwarz und damit auch die Farbe der Trauer beinhalten“, was unserer Meinung nach sehr passend und zutreffend formuliert wurde. Und wenn wir beim nächsten Mal einen Schmetterling sehen, werden wir vielleicht an diesen Tag zurückdenken und ihn mit ganz anderen Augen betrachten.

Wir bedanken und herzlich bei den Mitarbeiterinnen des Hospizes in Lendersdorf, insbesondere bei Frau Groß, Frau Nebel und Frau Huppertz, für ihr Engagement, die Kooperation und angenehme Exkursion und würden uns über eine weitere, zukünftige Zusammenarbeit freuen.

Für Ihre wertvolle Arbeit, die einen würdevollen, friedlichen Sterbeprozess ermöglicht, wünschen wir Ihnen weiterhin viel Kraft, Erfolg und Gottes Segen und sagen: DANKE SCHÖN!

Katja Derjung

21. 1. 2025