Wenn das Schuljahr sich langsam seinem Ende zuneigt, beginnt für einige Gruppen am GaW eigentlich erst der Ernstfall. Die Theatergruppen sind bis dahin zwar alles andere als untätig, was Texte schreiben und Proben angeht, die Aufführung findet aber natürlich trotzdem erst in den letzten Wochen vor den Sommerferien statt.
Die beiden Literaturkurse der Q1 haben sich auch in diesem Jahr dazu entschlossen, ihre Stücke in einer Doppelvorstellung zu zeigen. Dabei wurde dem Publikum ein ziemlicher Kontrast geboten. Der Kurs von Frau Stricker hat gemeinsam den Krimi „Mission XXX – Schwanenfall“ entwickelt. Darin müssen zwei Detektive den Mord an einem reichen Firmenchef aufklären, was dadurch erschwert wird, dass dieser ein derart schlechter Mensch gewesen ist, sodass quasi jeder in seinem Umfeld ein Mordmotiv besitzt. Der zweite Kurs unter Leitung von Herrn Stotzka hat eine der bekanntesten Liebesgeschichten aller Zeiten abgeändert und „Romeo und Julia“ in ein Westernsetting transportiert. Somit konnte das Publikum einerseits mitraten und andererseits rauchende Colts erleben.
Die Theater-AG der Klassen 5-7 hat sich ebenfalls für ein Krimistück entschieden und gleichzeitig einen Klassiker der Weltliteratur als Vorbild benutzt. In „Der Hund von Baskerville“ steht der geniale Sherlock Holmes vor einem Rätsel um eine ermordete Adelige und einen angeblichen Monsterhund. Die Auflösung hingegen hat nichts mehr mit dem originalen Ende des Romans von Arthur Conan Doyle zu tun und lässt auch Holmes etwas anders dastehen…
Insgesamt waren an den drei Aufführungen über 70 Personen beteiligt und konnten sich dann über ca. 250 Zuschauer freuen, was für alle ein schöner Erfolg ist. Am Ende stand allen die Freude darüber ins Gesicht geschrieben, sich nach einem Jahr der Vorarbeit den verdienten Applaus einzuholen.
Dominik Stotzka







