Ein Erdkundekurs der Jahrgangsstufe EF hatte am 12. März 2026 die besondere Gelegenheit, an einer Führung im Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Köln teilzunehmen.
Während der rund dreistündigen Führung erhielten die Schülerinnen und Schüler spannende Einblicke in verschiedene Einrichtungen auf dem etwa 50 Hektar großen Gelände des DLR. Im Nutzerzentrum für Weltraumexperimente (MUSC) wurde anschaulich erklärt, unter welchen besonderen Bedingungen technische Geräte im All funktionieren müssen – Bedingungen, die sich deutlich von denen auf der Erde unterscheiden. Ein weiteres Highlight war der Besuch der DLR/ESA Luna Analog Facility. Dort wird unter mondähnlichen Bedingungen erforscht, wie der Bau zukünftiger Mondstationen gelingen kann. Im Forschungsgebäude „:envihab“ erfuhren die Schülerinnen und Schüler, welchen körperlichen und mentalen Belastungen Astronauten ausgesetzt sind und wie intensiv in diesem Bereich geforscht wird. Für alle Interessierten wurde auch der Weg zum Beruf des Astronauten erklärt.
Besonders beeindruckend war der Einblick in das Astronautenzentrum der europäischen Weltraumorganisation ESA. Dort befinden sich originalgetreue Nachbauten von Modulen der internationalen Raumstation ISS, in denen Astronauten trainieren. Aus der Ferne konnte die Gruppe außerdem den Astronauten Alexander Gerst bei einem Fernsehinterview beobachten. Besonders bemerkenswert: Gerst ist selbst Geograph – eine spannende Verbindung für den besuchenden Erdkundekurs.
Zum Abschluss wurde der Gruppe das Institut für Future Fuels vorgestellt. Hier konnten die Schülerinnen und Schüler unter anderem einen Hochflussdichte-Sonnenofen sehen, der innerhalb weniger Sekunden Temperaturen von bis zu 1.200 °C erzeugen kann und zur Erforschung neuer Technologien und Materialien eingesetzt wird.
Der Besuch bot den Teilnehmenden einen eindrucksvollen Einblick in die aktuelle Forschung rund um Raumfahrt, Energie und die Zukunft unseres Planeten.
Petra Nepomuck






