Frieda hält dem Erwartungsdruck in der Schule und im Elternhaus kaum stand: Sie selbst möchte gern Tischlerin werden, die Eltern drängen sie Richtung Studium. Durch Freund Andi findet Frieda Zugang zu Drogen – sie beginnt mit Gras, was zunächst entspannend wirkt, sich aber schließlich als Einstiegsdroge herausstellt; sie nimmt ab, wird psychotisch, stiehlt ihrer Freundin Geld, um den Konsum zu finanzieren… Als Anne sie fragt, ob sie nicht besser eine Therapie machen sollte, entgegnet Frieda: „Ich habe alles im Griff!“ Hat sie aber nicht.
Im Anschluss an die Aufführung besprechen die Darstellerinnen Lisa Sattler und Anna Fix vom Weimarer Kulturexpress den tragischen Verlauf dieses beispielhaft gewählten Schicksals: Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 sollen für mögliche Ursachen eines Suchtverlaufs sensibilisiert werden, sich aber auch ihrer Ressourcen bewusst werden, mit denen sie Belastungen kompensieren können. Schließlich ist es allen Beteiligten wichtig, dass Hilfsangebote und Beratungsmöglichkeiten thematisiert werden: Neben den Klassenleitungen und dem Beratungsteam am GaW gibt es kostenlose und anonyme Angebote, z.B. „Nummer gegen Kummer“ (116111) oder das Projekt „DigiSucht“, das über den folgenden QR-Code erreicht werden kann:

In diesem Zusammenhang hat sich auch die Suchtpräventionsfachkraft Sandra Thönnessen von der Fachstelle für Prävention der Suchthilfe Düren-Jülich (Bismarckstr. 6, 52351 Düren) mit ihrem Beratungsangebot vorgestellt.
Ermöglicht hat diese Aufführung die Vereinigung der Ehemaligen des Städtischen Gymnasiums am Wirteltor in Düren e.V.: Herzlichen Dank für die Unterstützung!
Für die Suchtprävention am GaW
Judith Riebe


